Vom Begräbnis auf den Fußballplatz
Absam – Das Inzinger Murenunglück mit zwei Toten ging auch am Fußball-Unterhaus nicht spurlos vorbei. Während das Inzinger Spiel unter der Woche gegen Mils bereits verlegt wurde, konnte für das gestrige Spiel in Absam kein Ersatztermin gefunden werden. Somit mussten die Oberländer (darunter auch drei Cousins der Verstorbenen) am Tag der Begräbnisse noch auf den grünen Rasen.
„Absam hat wirklich alles probiert, das Spiel zu verlegen“, hält Inzings sportlicher Leiter Rainer Liussi fest. Ihr Wunschtermin, der heutige Sonntag, war für die Absamer aus infrastrukturellen Gründen nicht möglich, weshalb eine halbstündige Verschiebung auf 18 Uhr in beidseitigem Einverständnis fixiert wurde. „Wir hätten die Partie auf Dienstag, 4. September, verlegen können. Allerdings müsste dann aufgrund des Flutlichts auf Kunstrasen gespielt werden“, erklärt Absams sportlicher Leiter Werner Unterfrauner. Das wiederum lehnte Inzing ab, die am Ende sogar als 1:0-Sieger vom Platz gingen. Wohl das Nebensächlichste an einem solchen Tag. (tomi)



