26.09.2010, 12:41  Aktualisiert: 12.03.2011, 02:00 
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Berlin-Marathon: Kenianer Makau und Äthiopierin Kebede siegen

Der Weltrekord war beim Regen-Rennen in der deutschen Hauptstadt nicht in Gefahr.
Triumphierte in Berlin: Makau. Foto: AP
Foto: AP

Berlin – Rotterdam-Sieger Patrick Makau hat auch den 37. Berlin-Marathon gewonnen. Der 25-jährige Kenianer setzte sich am Sonntag auf den regennassen Straßen der deutschen Hauptstadt in beachtlichen 2:05:08 Stunden durch. Als Zweiter kam sein Landsmann Geoffrey Mutai (2:05:10) nach 42,195 Kilometern nur knapp geschlagen ins Ziel. Dritter wurde der Äthiopier Bazu Worku (2:05:25). Schnellste Frau auf der klassischen Strecke war die Äthiopierin Aberu Kebede in 2:23:58.

Der zwei Jahre alte Weltrekord von Haile Gebrselassie (2:03:59 Stunden) war bei dem Regen-Rennen nicht in Gefahr. Der Äthiopier, der am 7. November in New York City startet, hatte von 2006 bis 2009 viermal in Serie triumphiert. Makau verfehlte bei den widrigen Witterungsverhältnissen seine eigene Weltjahresbestzeit von Rotterdam nur um 20 Sekunden. Hinter Kebede, die in persönlicher Bestzeit gewann, landete ihre Landsfrau Bezunesh Bekele (2:24:58) auf Platz zwei. Rang drei sicherte sich die Japanerin Tomo Morimoto (2:26:10), die 2006 in Wien in starken 2:24:33 gewonnen hatte. (APA)

Wichtigere Ergebnisse vom 37. Berlin-Marathon - Herren: 1. Patrick Makau (KEN) 2:05:08 Stunden - 2. Geoffrey Mutai (KEN) 2:05:10 - 3. Bazu Worku (ETH) 2:05:25 - 4. Yemane Tsegay (ETH) 2:07:52 - 5. Eliud Kiptanui (KEN) 2:08:05 - 6. Bernard Kiprop Kipyego (KEN) 2:08:50

Damen: 1. Aberu Kebede (ETH) 2:23:58 - 2. Bezunesh Bekele (ETH) 2:24:58 - 3. Tomo Morimoto (JPN) 2:26:10

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom So, 26.09.2010  12:41
aktualisiert: Sa, 12.03.2011  02:00
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