Red Bull schlägt zurück - Vettel holt sich Pole Position in Bahrain
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Sebastian Vettel raste in Bahrein zur schnellsten Rundenzeit.
Foto: EPA
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Sakhir – Red Bull ist auf dem Weg zurück. Nach 15 Poles im Vorjahr eroberte der zweifache Weltmeister Sebastian Vettel am Samstag im Qualifying für das vierte Saisonrennen in Bahrain seine erste Bestzeit in diesem Jahr. Vor einer Woche in China war Vettel nur Elfter gewesen. Der 24-Jährige setzte sich mit einer Zeit von 1:32,422 Min. knapp ein Zehntel vor WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (GBR) im McLaren sowie 0,215 Sek. vor seinem Teamkollegen Mark Webber durch. Es war die insgesamt 31. Pole für Vettel.
Die positive Überraschung des Tages war der Australier Daniel Ricciardo, der mit seinem Toro Rosso auf Platz sechs fuhr. Die negative Sensation lieferte Michael Schumacher, der schon in der ersten Qualifikationsrunde scheiterte, weil er wegen eines Defektes am Heckflügel mit seinem Mercedes Zeit verlor und danach nicht mehr auf die Strecke konnte. Vor einer Woche war der Rekord-Weltmeister noch als Zweiter aus Reihe eins gestartet, am Sonntag (14.00 MESZ) wird er in Bahrain nur von Platz 17 aus ins Rennen gehen.
FIA-Boss Todt verteidigt Bahrain-GP
Automobil-Weltverbandschef Jean Todt hat indes das Festhalten am umstrittenen Formel-1-Rennen in Bahrain erneut verteidigt. „Ja, das ist gut für den Sport“, sagte der Franzose am Samstag an der Strecke von Sakhir dem britischen Sender BBC. Trotz der anhaltenden politischen Proteste in Bahrain hatte der Weltverband entschieden, den Grand Prix nicht wie im Vorjahr abzusagen.
Die schiitische Opposition in Bahrain verlangt Reformen vom sunnitischen Königshaus. Die Protestbewegung hatte in den vergangenen Tagen auch gegen die Austragung des Formel-1-Rennens demonstriert. Nach Auseinandersetzungen am Freitagabend in Manama hatte es einen Toten gegeben.
„Wir sind kein politisches Organ, sondern ein sportliches“, sagte Todt. Auch Bahrains Kronprinz Salman bin Hamad Al-Chalifa und Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone hatten Forderungen nach einer Rennabsage zurückgewiesen. (APA, dpa)
aktualisiert: So, 13.05.2012 13:04

