Ohne die Urlauber läuft bei der YOG nichts
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Ohne dem Engagement der freiwilligen Helfer vom Roten Kreuz wäre eine Veranstaltung in der Dimension wie der YOG nicht machbar.Foto: Hammerle
Foto: TT / Julia Hammerle
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Innsbruck – Bei den Jugend-Winterspielen in Innsbruck stehen 1059 Athleten im Vordergrund. Die freiwilligen Helfer des Roten Kreuzes sind indes nur am Rande wahrzunehmen. Und dennoch sind die 250 freiwilligen Sanitäter und Notärzte unabdingbar. Viele haben sich Urlaub genommen, um als Helfer dabei zu sein. Die große Erfahrung der Helfer beim Roten Kreuz helfe in vielen Situationen. Ihre freien Tage verbringen sie am Schanzen- oder Pistenrand und leisten einen großen Beitrag zur Sicherheit. „Ohne sie wäre diese Großveranstaltung gar nicht möglich“, erklärt Obmann Maximilian Langer und verweist auf das große Engagement der Rot-Kreuz-Helfer aus Innsbruck, Innsbruck-Land und Imst. Über 5500 Einsatzstunden werden sie zusätzlich leisten.
Weil der Regeldienst neben den Spielen weiterläuft, können die Helfer nicht alle Ressourcen für den Einsatz bei den YOG verwenden. Zur Vorbereitung gehört auch die Beschaffung von Verbandsmaterialien und medizinischen Geräten. Deshalb hat sich die Organisation zusätzlich noch 15 Defibrillatoren (Schockgeber) und zwölf Beatmungsmaschinen ausgeliehen. „Eine Neuanschaffung aller medizinischen Geräte wäre finanziell gar nicht tragbar“, so Rettungskommandant Christian Schneider. So ein Gerätes koste ca. 25.000 Euro.
Eine Hürde könnte die Sprachbarriere sein. Für diesen Fall bekommen alle Freiwilligen ein Übersetzungsheft, in dem die wichtigsten medizinischen Begriffe in 17 Sprachen aufgelistet sind. „In unserem Team sind auch Sprachstudenten und Leute, die sogar chinesisch oder arabisch sprechen. Wir sind für die Olympischen Jugendspiele gewappnet“, ist sich Langer sicher. (miho)

