Buntes Puzzle wird zum Hingucker
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Voller Antrieb beim Schulsport-Biathlon in Seefeld.Foto: Mair
Foto: Mair
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Seefeld – Trommelwirbel, Hupkonzerte und Sprechchöre lassen Langläufer, die in einer kitschig schönen Winterlandschaft fast lautlos ihre Runden ziehen, aufschauen und schmunzelnd eine Pause einlegen.
Sie verfolgen, wie unter dem Lärm frenetischer Schlachtenbummler junge Wilde mit Langlaufskiern an den Füßen ihren Puls in schwindelnde Höhen treiben, um Sekunden später am Schießstand ein erstaunlich ruhiges Händchen zu beweisen. „Ach ja, es ist ja Jugendolympia“, hört man einige Leute tuscheln. Stimmt, auch wenn die jungen Biathleten, die an ihnen vorbeischießen, nicht die Olympia-Sportler sind. Es sind Schülerinnen und Schüler aus ganz Tirol, die gemäß dem Motto der ersten olympischen Jugendwinterspiele (YOG) „Teil sein ist alles“ olympische Luft schnuppern wollen.
Bei der YOG-Schulsport-Challenge kommen insgesamt 3000 Kinder und Jugendliche aus 113 Schulen an den Sportstätten der YOG zusammen, messen sich vor oder nach den Wettkämpfen in den gleichen Disziplinen. Auch Fangruppen gehören zur Gesamtwertung dazu. Ein Konzept, das aufzugehen scheint, nicht nur beim Biathlon. Beim Skisprungbewerb der YOG am Samstag in Seefeld gehörten die Fangruppen der 4. Klasse der Sport-Mittelschule in Schwaz zu den auffälligsten und lautstärksten. „Voll cool ist es hier, so eine super Stimmung“, freute sich eines der Mädchen über den Ausflug zu den Jugendspielen. Die Schüler reisen immer gemeinsam mit Lehrern an. Auch die sind von der Aktion angetan: „So bekommen die Schüler einen Bezug zu Olympia, den sie davor nicht hatten“, sagt Tamara Fellier, Klassenvorstand der 1a des BRG-Telfs, während die Telfer Cheerleadergruppe zur Unterstützung der Athleten routiniert ihr Programm abspult. „Vier Tage haben wir geübt“, lachen die Mädchen.
Der tollen Stimmung können sich auch Werner Margreiter, Sportchef der YOG, und Wolfgang Oebelsberger, Fachinspektor für Sport und Impulsgeber für die Schulsportbewerbe, nicht entziehen. Startschwierigkeiten durch übereifrige Securitys, die den Jugendlichen am Stadioneingang Transparente abgenommen haben, seien überwunden und geklärt, betont Margreiter. (cm, tb)

