Kunst, die Sportler vereint
Innsbruck – Was man aus einem Stück Holz einer Rotbuche alles machen kann, zeigt der junge Kunststudent Tomek Vollmann bei der Ausstellung „Naked Fire“. Der Wiener bastelte aus einem gebogenen Ast ein fahrtüchtiges Skateboard.
Zwölf weitere Studierende der Universität für Angewandte Kunst in Wien präsentieren ihre Werke während der Olympischen Jugend-Winterspiele YOG im Kunstpavillon und in der Neuen Galerie in Innsbruck. „Es ist mir ein Anliegen, Arbeiten von jungen Künstlern auszustellen, auch die YOG stehen im Zeichen der Jugend“, erklärt Ingeborg Erhart, Geschäftsführerin des Kunstpavillons.
Obwohl die Bereiche Sport und Kunst viele Gegensätze aufweisen, findet man dennoch Berührungspunkte. „In beiden Fällen benötigt man dieselben Fähigkeiten, um erfolgreich zu sein: Disziplin, Spontanität und Ausdauer“, betont Erhart. Außerdem sind SportlerInnen wie auch KünstlerInnen in ihrer Tätigkeit Wettbewerbssituationen ausgesetzt.
Tirol Werbung und YOG schrieben einen Wettbewerb für ein Kunstprojekt aus, das vom olympischen Gedanken „Teil sein ist alles“ inspiriert wird. Ausgewählt wurde das Werk „Wall of Fame“ von Martin Grandits und Alexander Ruthner, einem jungen Künstlerduo aus Wien.
Dabei handelt es sich um eine 8 x 2 Meter große Mauer, auf der alle YOG-Begeisterten die Möglichkeit haben, sich zu verewigen. „Dadurch entsteht ein dichtes Netz aus Kommentaren, Namen und Motiven“, beschreibt Erhart.
Die „Wall of Fame“ befindet sich derzeit noch im Congress Innsbruck, um allen AthletInnen, BetreuerInnen und BesucherInnen die Chance zu bieten, sich auf dem Denkmal zu verewigen. Nach den Olympischen Jugend-Winterspielen wird das Kunstwerk im öffentlichen Raum aufgestellt, um das großartige Ereignis in Erinnerung zu behalten. (nire, sape)



