Thermometer sinkt bis auf minus 18 Grad
Innsbruck – Es wird kalt. Saukalt. Sagt auch Josef Lang, Meteorologe der ZAMG Innsbruck. Was er noch sagt: dass das sibirische Hochdruckgebiet in der Nacht auf Samstag Tirol erreicht. Heißt für den samstägigen Air & Style-Contest durchwegs Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Während tagsüber das Thermometer nicht über die Minus-10-Grad-Celsius-Marke klettert, fallen die Temperaturen in den Abendstunden sukzessive nach unten – bis zu minus 18 Grad sind möglich. Und der wahrscheinliche Ostwind könnte, so Lang, die gefühlten Temperaturen im Bergisel-Kessel noch um einiges kälter erscheinen lasen.
Veranstalter Andrew Hourmont sieht die arktischen Temperaturen pragmatisch: „Es ist halt Winter. Und wir hatten schon kältere Air & Styles.“ Wie etwa 2001, als in Seefeld am Contest-Wochenende bis zu 25 Minus-Grade gemessen wurden. Damals mussten allerdings rund 50 Jugendliche wegen Unterkühlung behandelt werden, 15 davon im Krankenhaus.
Nicht zuletzt deshalb werden die Veranstalter in dieser Woche mittels Presseaussendung und auf ihrer Homepage (www.air-style.com) die Besucher noch einmal gesondert auf die Thematik hinweisen und ihnen nahelegen, mit entsprechender Winterbekleidung und festem Schuhwerk auf den Bergisel zu kommen. Die Gastronomie ist bereits angehalten, mehr wärmende Getränke als üblich bereitzuhalten. So wurde die Kapazität an Tee kurzerhand verdoppelt. Auch die laufenden Gespräche mit Rotem Kreuz und Malteser werden auf die zusätzlichen Erfordernisse hin intensiviert. (m. i.)



