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Wintersport

Heuer kein Eislaufplatz: Streif so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr

Die Rennpiste in Kitzbühel wird mit Wasser bearbeitet und stabilisiert.

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Kitzbühel - Keine Furcht einflößende Eislauffläche von oben bis unten, sondern eine kompakte, griffige Rennpiste erwartet die Speed-Piloten ab Dienstag bei den alpinen Hahnenkammrennen in Kitzbühel. „In dem Zustand, in dem die Streif heuer ist, haben wir sie seit zehn Jahren nicht gehabt“, erzählte Rennleiter Peter Obernauer und kam aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. „Tipptopp präpariert und vom Feinsten! Schön fest, ein Traum!“ Am Dienstag steht bereits das erste Abfahrtstraining auf dem Programm, die Renntage sind Freitag bis Sonntag.

Die Organisatoren waren in den vergangenen zwei Wochen wetterbegünstigt und nützten die Bedingungen. „Die Situation in der Vorbereitungsphase war einfach optimal. Sorgen gemacht hat uns nur eine Riesenlawine in der Querfahrt und am Zielhang, aber dann ist es kalt geworden und wir konnten die Piste wieder aufbauen“, sagte Obernauer. Am Freitag wurde die Piste mit Wasser bearbeitet und stabilisiert. „Wir haben am ganzen Berg eine dicke Schneeauflage. Momentan ist die Streif sehr, sehr stabil. Es ist herrlich zu fahren.“

Die Wetterprognosen sagen etwas Schneefall am Dienstag voraus, ab Mittwoch soll es wieder kälter werden. „Ein bisschen Schnee macht uns überhaupt nichts, und es wird nicht übermäßig viel kommen“, blickt Obernauer natürlich laufend auf die Wetterkarten. Im Vorjahr war der Super-G dem Neuschnee zum Opfer gefallen, das soll heuer nicht passieren. „Es wäre super und wirklich dringend notwendig, wenn wir einen schönen Super-G hätten.“ Samstag steht die Abfahrt und Sonntag der Slalom auf dem Programm. Zum letzten Mal wird heuer die klassische Hahnenkamm-Kombi gewertet. Ab 2014 soll der für Freitag angesetzte Super-G auch zur Super-Kombi zählen, die am späten Nachmittag mit einem Flutlicht-Slalom vollendet wird. (APA)

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