Chinesischer Konzern bietet „hunderte Millionen“ für Saab
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Die schwedische Traditions-Automarke Saab könnte bald in chinesische Hände gelangen.
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Stockholm - Der chinesische Konzern Zhejiang Youngman Lotus Automobile hat einem Medienbericht zufolge ein Gebot für den insolventen schwedischen Autohersteller Saab abgegeben. Der öffentliche schwedische Radiosender berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Kreise, Youngman wolle mehrere hundert Millionen Euro für Saab auf den Tisch legen. Die Chinesen wollten bereits vor dem Insolvenzantrag Saabs in die Traditionsmarke investieren.
Der Zwangsverwalter von Saab lehnte eine Stellungnahme ab. Einer der drei Konkursverwalter hatte jedoch vor wenigen Tagen bestätigt, dass bis zu fünf Unternehmen an Saab interessiert seien. Bei Youngman war zunächst niemand für einen Kommentar zu erreichen. Auch der indische Autohersteller Mahindra & Mahindra sowie das türkische Unternehmen Brightwell Holdings sollen Interesse an Saab bekundet haben.
Nach monatelangem Überlebenskampf waren im Dezember bei Saab doch die Lichter ausgegangen. Eine Rettung der Marke durch die chinesischen Geldgeber scheiterte - auch am Nein der Opel-Mutter General Motors, die Saab mit Technologie und Patenten versorgt. GM fürchtete bei einem Einstieg der Geldgeber um seine eigenen Chancen auf dem boomenden Markt China. (APA/Reuters)
aktualisiert: Fr, 03.02.2012 14:21




