Einsparungen in Milliardenhöhe in Griechenland beschlossen
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Eine erste Unterredung rund um das Sparprogramm in Athen blieb ergebnislos. Dann gab es doch noch einen Konsens.
Foto: APA (epa/Archiv)/ORESTIS PANAGIO
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Athen – Im krisengeschüttelten Griechenland haben sich die Spitzenpolitiker nach stundenlangen Beratungen am Sonntag auf Sparmaßnahmen in Milliardenhöhe verständigt. Man habe sich auf Einsparungen von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr geeinigt, sagte Griechenlands Ministerpräsident Lukas Papademos nach einem Verhandlungsmarathon mit den Chefs der Parteien, die seine Koalitionsregierung unterstützen.
So sollen zum Beispiel Löhne gesenkt werden, um Griechenland wettbewerbsfähiger zu machen. Die drei Parteichefs der Sozialisten, Konservativen und Rechtsextremen wollten sich am Montag erneut treffen, um die Verhandlungen über ein zweites milliardenschweres Hilfspaket für Griechenland abzuschließen. Die Kreditgeber Griechenlands hatten für 2012 Einsparungen von rund einem Prozent des BIP verlangt. Das entspricht gut zwei Milliarden Euro.
EU-Kommission, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds fordern von Griechenland im Gegenzug für das zweite Rettungspaket weitere Reformen und Einsparungen. Sie verlangen zudem innenpolitische Geschlossenheit und eine Unterstützung der Sparmaßnahmen durch alle großen Parteien. Viele griechische Politiker wollen vor der Parlamentswahl im April aber nicht direkt mit den schmerzhaften Einschnitten in Verbindung gebracht werden. (Reuters)
aktualisiert: So, 05.02.2012 22:04




