Nokia führt nach wie vor weltweiten Handymarkt an
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Nokia setzte im vierten Quartal 2011 insgesamt 113,5 Millionen Handys ab.
Foto: KEYSTONE
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San Francisco - Nokia verkauft trotz massiver Konkurrenz durch andere Hersteller nach wie vor weltweit die meisten Handys. Der finnische Konzern setzte im vierten Quartal 2011 insgesamt 113,5 Millionen Handys ab, wie aus am Montag veröffentlichten Zahlen der Marktforschungsfirma IDC hervorgeht. Auf dem zukunftsträchtigen Markt für Smartphones liege Nokia jedoch weit abgeschlagen hinter den Rivalen Apple und Samsung.
Nokia habe im vierten Quartal einen Marktanteil am gesamten Handymarkt von 27 Prozent gehabt, teilte IDC mit. Auf dem zweiten Platz folgte Samsung mit 22,8 Prozent Marktanteil und 97,6 Millionen verkauften Mobiltelefonen vor Apple mit einem Marktanteil von 8,7 Prozent und 37 Millionen verkauften Apparaten. Apple verkauft - im Gegensatz zu seinen Konkurrenten - mit dem Smartphone iPhone allerdings nur ein einziges Handymodell.
Bei den Smartphones sei Apple mittlerweile Marktführer mit 23,5 Prozent Marktanteil, gefolgt von Samsung (22,8 Prozent) und Nokia (12,4 Prozent), teilte die IDC. Nokia steckt in einer tiefen Krise. Der Konzern hat spät auf den Trend zu Multimediahandys reagiert. Insgesamt wurden im vierten Quartal 2011 weltweit 427,4 Millionen Handys ausgeliefert, 6,1 Prozent als im Vorjahreszeitraum.
Einer Umfrage zufolge surft mittlerweile gut ein Viertel (26 Prozent) der Deutschen von unterwegs mit einem Smartphone im Internet. Vorne liegen dabei die jungen Menschen, wie die am Dienstag veröffentlichte Befragung des Forschungsinstituts Forsa im Auftrag des Bundesverbraucherschutzministeriums ergab: Demnach nutzten 58 Prozent der Unter-30-Jährigen ein Smartphone.
Der repräsentativen Umfrage zufolge gibt es bei der Nutzung von Smartphones auch erhebliche Unterschiede zwischen Regionen und Geschlechtern. Demnach nutzen ein Drittel der Männer ein Smartphone, aber nur ein Fünftel der Frauen. Während in Westdeutschland 27 Prozent der Menschen ein solches internetfähiges modernes Handy verwenden, sind es in Ostdeutschland 19 Prozent. Die meisten Menschen nutzen Smartphones demnach zum Abrufen von E-Mails oder für Besuche in sozialen Netzwerken wie Facebook. (APA/AFP)




