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Tagesskipass um 45 Euro: Zwei Tiroler Skigebiete mit am teuersten

Der VKI hat die Preise für Tagesskipässe in Österreich während der Hochsaison unter die Lupe genommen. Kitzbühel und Serfaus-Fiss-Ladis liegen hinter dem Arlberg auf dem zweiten Platz.

Wien – Fürs Skifahren muss man in Österreich immer tiefer in die Tasche greifen. Am teuersten ist der Erwachsenen-Tagesskipass am Arlberg mit 47 Euro. Mit jeweils 45 Euro liegen Kitzbühel, Serfaus-Fiss-Ladis und Saalbach-Hinterglemm nur knapp dahinter. Zu diesem Ergebnis kommt ein Preisvergleich des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Verglichen wurden die Tagesskipässe in 80 Skigebieten am Wochenende in der Hochsaison.

Am günstigsten wedelt man im steirischen Wenigzell Schneeland für 20 Euro pro Tag, dafür gibt es aber nur insgesamt 2 Pistenkilometer. Auch kostengünstig ist ein Tagesskipass am Schneeeberg/Salamander (7 Pistenkilometer), in Niederösterreich oder auf der Forsteralm (18 Pistenkilometer) in Oberösterreich mit jeweils 24 Euro.

Je mehr Pistenkilometer desto teurer der Tagesskipass

Generell lässt sich feststellen, umso größer ein Skigebiet ist, desto mehr muss man für die Tageskarten ausgeben. Laut den Konsumentenschützern gibt es die teuersten Tageskarten in Skigebieten mit 200 Pistenkilometern und mehr. Der Arlberg verfügt über 283 Pistenkilometer, in Saalbach-Hinterglemm gibt es 200 Kilometer zu erkunden und in Kitzbühel 170 Kilometer. Für Ski- und Snowboarder, die weniger Kilometer abspulen wollen, sind oftmals auch kleinere Skigebiete mit moderaten Preisen attraktiv.

Generell billiger seien Tagesskipässe in der Nebensaison, erinnern die Konsumentenschützer. Außerdem gebe es zum Teil günstigere Skipässe werktags als am Wochenende. Für Schnäppchenjäger werden auch immer wieder Sonderangebote im Sporthandel, bei Lebensmitteldiskontern oder über Onlineportale angeboten. (APA)