27.01.2013, 17:21  Aktualisiert: 27.01.2013, 17:31 
Österreich

2012 gab es wieder mehr geringfügig Beschäftigte

Zuwachs von 10.000 auf 316.510 Personen - ÖGB: Frauen besonders betroffen, Risiko Altersarmut.
ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser warnte am Sonntag in einer Aussendung auch vor Altersarmut infolge geringfügiger Beschäftigung.
Foto: PantherMedia / Jozef Sedmak

Wien - Im abgelaufenen Jahr 2012 ist die Zahl der geringfügig Beschäftigten erneut gestiegen, und zwar um 10.000 auf 316.510 Personen, geht laut ÖGB aus aktuellen Zahlen des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger hervor. Frauen sind davon besonders betroffen, erinnerte ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser am Sonntag in einer Aussendung. Sie warnte auch vor Altersarmut infolge geringfügiger Beschäftigung.

„Viele PensionistInnen werden gezwungen sein, einer Nebenbeschäftigung nachzugehen, um sich ihren Lebensunterhalt leisten zu können“, so Oberhauser. Unternehmen müssten dazu gebracht werden, mehr Vollzeitstellen anzubieten, daneben brauche es mehr Kinderbetreuungsplätze für Drei- bis Sechsjährige. (APA)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom So, 27.01.2013  17:21
aktualisiert: So, 27.01.2013  17:31
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