«La Stampa»: Auf Spanien warten jetzt Blut und Tränen
Rom (dpa) - Die liberale Turiner Tageszeitung «La Stampa» meint am Montag zum Sieg der konservativen Volkspartei bei den Wahlen in Spanien:
«Blut und Tränen, das wird jetzt das Rezept der Rechten sein, während die Krise und die Arbeitslosigkeit den „Visionär“ Zapatero ins Archiv der Geschichte verbannen. Es war vor allem zunächst aber besser, in dieser Wahlnacht so zu tun, als sähe man jene fünf Millionen Arbeitslosen nicht, die daheimgeblieben waren, weil sie nichts zu feiern hatten. (...). Sie werden es aber sein, die am Tag danach vom Wahlsieger Rajoy das Rezept dafür erwarten, wie sie zu einem Arbeitsplatz kommen. Und die Hoffnung darauf erwarten, dass Spanien nicht die großen Fortschritte wieder zerstört, die in den letzten Jahrzehnten die Illusion eines immer größeren Wohlstands und eines immer besser garantierten sozialen Schutzes genährt hatten.» dpa ka xx s5 cha




