Neuer Air Alps-Chef wird künftig auch bei Welcome Air Fäden ziehen
![]() Foto: Thomas Boehm / TT
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Innsbruck - Der neue Chef der österreichisch-südtiroler Regionalfluglinie „Air Alps“, Oliver Ladurner, soll auch bei der Mutter, der „Welcome Aviation Group“, die Zügel in die Hand nehmen. Er soll sich einerseits der Umstrukturierung der Unternehmensgruppe und andererseits der Wiederaufnahme der „Operativität der Air Alps“ mit ihren Flügen Bozen-Rom widmen, erklärte die bisherige „Welcome-Air“-Chefin Sabine Mertens am Montag in einer Stellungnahme gegenüber der APA.
Ziel sei es, den Betrieb zu verschlanken und die Effizienz zu steigern sowie klare Strukturen zu schaffen, hieß es. Mertens selbst werde sich künftig um die „Tyrol Air Ambulance“ kümmern. Zudem bleibe sie in ihrer Funktion als Accountable Manager (Verantwortlicher Leiter, Anm.) der „Welcome Air“ und der „Tyrol Air Ambulance“ weiterhin Verantwortliche gegenüber der Luftfahrtbehörde. Ladurner werde bei allen Gesellschaften die Fäden ziehen und die unternehmerischen Entscheidungen treffen. Mit 1. Februar will die „Air Alps“ die Flüge Bozen-Rom wieder aufnehmen.
In Österreich läuft indes ein Widerrufsverfahren gegen die Betriebsgenehmigung der „Air Alps“. Die Oberste Zivilluftfahrtbehörde hatte der Regionalfluglinie am vergangenen Freitag eine letzte Frist bis zum 13. Februar eingeräumt. Bis dahin muss das Unternehmen laut Verkehrsministerium seine „finanzielle Leistungsfähigkeit in geeigneter Form nachweisen“.
Die „Air Alps“, die sich zu 76 Prozent im Besitz der in Innsbruck ansässigen „Welcome Air“ befindet, hatte am 13. Jänner überraschend den Flugbetrieb eingestellt. Die Maschinen der kleinen Fluglinie wurden nach Innsbruck beordert. Seitdem stand immer wieder eine drohende Insolvenz im Raum. (APA)



