01.02.2012, 11:48  Aktualisiert: 01.02.2012, 11:59 
Osttirol

Südtiroler setzen sich mit Kaufhaus Lienz durch

Der Lienzer Gemeinderat stimmte für das 50-Millionen-Projekt. Die Betreiber wollen Ende 2013 eröffnen.
Foto: Dieter Mathoi Architekten
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Lienz - Nach fast fünf Jahren Vorlaufzeit scheint der Weg für das lang umstrittene Einkaufszentrum in Lienz geebnet. Der 21-köpfige Gemeinderat sagte mehrheitlich Ja zu Widmung und Bebauung. Fünf der elf ÖVP-Mandatare waren dagegen: Das Projekt sei überdimensioniert, ein Teil der Bevölkerung sei dagegen, es werde zu einem Verkehrskollaps auf der B100 kommen, lauten ihre Argumente.

Betreiber Günther Bachmann von der Südtiroler Hobag AG will das Projekt gemeinsam mit dem Baumanagement von René Benkos Signa-Gruppe verwirklichen. Der Architekt des „Kaufhaus Lienz“, Dieter Mathoi, zeichnete bereits für Benkos „Kaufhaus Tyrol“ und das „West“ in Innsbruck verantwortlich.

Laut Hobag AG kostet das Vorhaben 50 Millionen Euro, die bereits gesichert seien. Das Kaufhaus soll auf 8800 Quadratmetern Fläche 300 Arbeitsplätze bringen und Platz für 25 bis 30 Shops bieten, darunter große Lebensmittel-, Elektro- und Textilgeschäfte. Geplant sind auch 420 unterirdische Parkplätze. Im März oder April soll endgültig mit dem Abriss der alten Mühlenruine an der B100 begonnen werden. Bachmann hofft auf die Eröffnung des „Kaufhaus Lienz“ Ende 2013. (co)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Mi, 01.02.2012  11:48
aktualisiert: Mi, 01.02.2012  11:59
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