Air Alps hob wieder ab: Acht Flüge zwischen Rom und Bozen
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Die „Air Alps“ hatte am 13. Jänner überraschend den Flugbetrieb eingestellt.
Foto: airalps/archiv
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Innsbruck/Bozen - Nach einer mehr als zweiwöchigen Flugpause der Tiroler/Südtiroler Regionalfluglinie „Air Alps“ ist die Verbindung zwischen Bozen und Rom am Dienstag früh wieder aufgenommen worden. Sowohl laut Flugplan als auch nach Auskunft des Bozner Flughafens seien die ersten Flugzeuge pünktlich gelandet bzw. gestartet. „Mit den Behörden und Partnern ist alles geklärt. Es gibt wieder ‚grünes Licht‘ für die Fortführung des Flugbetriebs auf unserer Hausstrecke Bozen-Rom ab 1. Februar“, hatte der neue Geschäftsführer, Oliver Ladurner, bereits vor wenigen Tagen angekündigt.
Er freue sich auf die Herausforderung, die Position der „Air Alps“ gemeinsam mit dem Eigentümer und seinen Kollegen zu stärken, fügte der gebürtige Vorarlberger und Pilot hinzu. Bei den Kunden wolle er sich für die durch die Unterbrechung entstandenen Unannehmlichkeiten vielmals entschuldigen. Ladurner versicherte, dass „Air Alps ab nun wieder mit gewohnter Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit die Flüge ab Bozen bedienen“ werde. Für Dienstag waren sowohl vier Flüge von Bozen als auch von Rom aus am Flugplan gestanden.
Am Montag wurde zudem bekannt, dass der Fluglinien-Chef auch bei der Mutter, der „Welcome Aviation Group“ mit Sitz in Innsbruck, die Zügel in die Hand nehmen wird. Ziel sei es, den Betrieb zu verschlanken und die Effizienz zu steigern sowie klare Strukturen zu schaffen, hatte die bisherige „Welcome Air“-Chefin, Sabine Mertens, mitgeteilt. Ladurner soll sich auch der Umstrukturierung der Unternehmensgruppe widmen.
In Österreich läuft indes ein Widerrufsverfahren gegen die Betriebsgenehmigung der „Air Alps“. Die Oberste Zivilluftfahrtbehörde hatte der Regionalfluglinie am vergangenen Freitag eine letzte Frist bis per 13. Februar eingeräumt. Bis dahin muss das Unternehmen laut Verkehrsministerium seine „finanzielle Leistungsfähigkeit in geeigneter Form nachweisen“.
Die „Air Alps“, die sich zu 76 Prozent im Besitz der in Innsbruck ansässigen „Welcome Air“ befindet, hatte am 13. Jänner überraschend den Flugbetrieb eingestellt. Die Maschinen der kleinen Fluglinie wurden nach Innsbruck beordert. Seitdem stand immer wieder eine drohende Insolvenz im Raum. (APA)



