Arbeitslosigkeit stieg bei Älteren rapide
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Vor allem bei den Älteren stieg 2011 die Arbeitslosigkeit. Symbolf
oto: dpa
Foto: Keystone / Keystone
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Landeck – Für die Beschäftigten im Bezirk Landeck präsentierte sich das Jahr 2011 durchwachsen: Für die Jugendlichen verlief es gut – bei ihnen ist die Zahl der Arbeitslosen nämlich um 10 Prozent gesunken – für die über 50-Jährigen war es hingegen eher schlecht, in ihrer Altersgruppe gab es um 6,4 Prozent mehr Vormerkungen – das wird aus dem Jahresrückblick des AMS Landeck deutlich.
Bei einem mittleren Stand von 18.276 unselbständig Beschäftigten waren durchschnittlich 2020 Arbeitslose gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 10 Prozent. Bei den über 50-Jährigen waren das 384, bei den Frauen mit einer Arbeitslosigkeit von 11,4 Prozent 1038 Personen. Und bei den Dienstleistungsberufen, der größten Gruppe in der Statistik, 1077 Arbeitslose.
„Im Vergleich der Bezirke in Tirol hat unser Bezirk nach Reutte die kürzeste Vormerkdauer mit 47 Tagen zu verzeichnen“, betont der Landecker AMS-Chef Günther Stürz. Die gemeldeten offenen Stellen sind um 5,2 Prozent gestiegen. Insgesamt waren 4008, im Schnitt 230, sofort verfügbare Arbeitsplätze offen.
Bei den offenen Lehrstellen gab es auch heuer einen Überhang: Das AMS verzeichnete durchschnittlich 104 offene Lehrstellen und 13 Lehrstellensuchende.
Auch für die Gemeinden hat Stürz die Zahlen aufgeschlüsselt. Die Stadt mit den meisten Arbeitslosen war Landeck – dort wurden durchschnittlich 312 Arbeitslose registriert. Dann folgt Pfunds mit 167, St. Anton mit 138, Kappl mit 127 vorgemerkten Personen. Spiss, die kleinste Gemeinde des Bezirks, hatte durchschnittlich sechs Arbeitssuchende zu verzeichnen. (TT, mr)




