Wenn nach der Karenzzeit der berufliche Hürdenlauf startet
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Für Mütter ist die Rückkehr in den Job nicht immer leicht.Foto: Keystone
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Schwaz – Es gibt immer weniger Großfamilien, dafür immer mehr Patchworkfamilien und Alleinerziehende. Sinkende Geburtenraten stehen einer steigenden Lebenserwartung gegenüber.
„Wir bräuchten pro Familie mindestens 1,9 Kinder, damit unser Sozialsystem aufrechterhalten werden kann. Mit 1,38 Kindern liegt Österreich noch unter dem EU-Durchschnitt von 1,53“, weiß die Schwazer AMS-Leiterin Andrea Schneider. Sie wird heute um 19 Uhr im Haus der Generationen bei ihrem Referat unter dem Titel „Frauen in Arbeit – Arbeit für Frauen“ mit interessanten Statistiken untermauern, mit welchen Problemen z. B. Wiedereinsteigerinnen am Arbeitsmarkt zu kämpfen haben. „In besser bezahlten Berufen gibt es wenig Teilzeitjobs, im Handel dagegen fast nur noch. Allerdings werden da eher für abends und an Wochenenden Mitarbei- ter gesucht“, weiß Schneider, und betont: „Ohne eine gute Kinderbetreuung bringt man Frauen nicht in die Arbeit.“
Das sei auch oft Grund dafür, dass junge Frauen vom Land in die Stadt übersiedeln. Denn nach Ablauf der Karenz müssen die Mütter mindestens 16 Stunden arbeiten, um Anspruch auf Arbeitslosengeld zu haben. Dass klassische Frauenberufe oft schlecht bezahlt werden, sei ein weiteres Problem. Umlernen, heißt daher die Devise. Doch auch die Betriebe müssten umdenken, meint Schneider. (ad)






