Wirtschaftskammer in Schwaz kritisiert ÖGB
Schwaz – Die Äußerungen des ÖGB in der Tiroler Tageszeitung über den Mangel an Lehrstellen ärgern Stefan Bletzacher von der Wirtschaftskammer Schwaz. Betriebe seien nicht motiviert, Jugendliche auszubilden, kritisierte der Unterländer ÖGB-Vorsitzende Franz Lanthaler.
„Der ÖGB hat schlecht oder überhaupt nicht recherchiert“, wettert Bletzacher. Es sei schon erstaunlich, wie die Gewerkschaft öffentlich ein negatives Bild über die angebliche Jugendarbeitslosigkeit im Bezirk Schwaz zeichnet. „Wir haben kein Problem mit der Jugendarbeitslosigkeit im Bezirk Schwaz“, sagt Bletzacher. Im Bezirk Schwaz gibt es laut Wirtschaftskammer 1766 Lehrbetriebe, das seien um 13 Betriebe mehr als das Jahr zuvor und „nur um elfLehrlinge weniger als das Jahr zuvor“. Dieser Rückgang hat laut Bletzacher aber nichts mit der guten oder schlechten Lehrlingsausbildung der Betriebe zu tun, sondern tirolweit ist von 2011 auf 2012 die Geburtenzahl um knapp 500 zurückgegangen.
Der Geschäftsführer der Wirtschaftskammer erklärt verärgert, dass der ÖGB aus einer Mücke einen Elefanten mache und dabei die positive Gesamtsituation in Tirol und im Bezirk Schwaz nicht wiedergebe.
Nach offizieller EU-Berechnung hat Tirol – und das Gleiche gilt herabgebrochen auch für den Bezirk Schwaz – mit 2,5 % die niedrigste Arbeitslosenquote aller 271 europäischen Regionen. (TT, saku)






