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Sommertourismus

Tirol verzeichnete Nächtigungsplus von 1,4 Prozent

Während die Nächtigungen von Mai bis Oktober um 1,4 Prozent auf 18,33 Mio. stiegen, wurde bei den Ankünften ein Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt.

Innsbruck - Der Tiroler Sommertourismus darf sich über ein Plus bei den Übernachtungen und den Ankünften freuen. Während die Nächtigungen von Mai bis Oktober um 1,4 Prozent auf 18,33 Mio. stiegen, wurde bei den Ankünften ein Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt (4,59 Mio.), teilte die Tirol Werbung am Donnerstag in einer Aussendung mit. Gewinner seien in diesem Jahr erneut die Ferienwohnungen gewesen. Die Vier- und Fünf-Sterne Hotellerie sowie die Drei-Stern-Häuser mussten leichte Einbußen hinnehmen.

Sowohl die gewerblichen Ferienwohnungen (+7,7 Prozent) als auch die privaten Ferienwohnungen (+5,2 Prozent) hätten bei den Nächtigungen „deutlich“ zugelegt. Rückgänge mussten hingegen die Privatquartiere (-3,4 Prozent) hinnehmen. Die Zwei- und Ein-Stern Betriebe (+2,9 Prozent) hätten sich positiv entwickelt, während die Vier- und Fünf-Stern-Hotellerie (-0,6 Prozent) und die 3-Stern-Hotellerie (-0,1 Prozent) Rückgänge verzeichneten.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Tirol-Gäste blieb in der heurigen Sommersaison mit 4,0 Tagen unverändert zum Vorjahr. Im langfristigen Vergleich habe sie sich aber verkürzt: 2002 lag dieser Wert laut Triol Werbung noch bei 4,8 Tagen.

Die wichtigsten Herkunftsmärkten blieben auch 2012 auf Wachstumskurs: So nahmen sowohl die Ankünfte als auch die Nächtigungen aus Deutschland (+2,8 Prozent Ankünfte; +2,1 Prozent Übernachtungen), den Niederlanden (+3,6 Prozent Ankünfte; +1,8 Prozent Übernachtungen) und der Schweiz ( +0,6 Prozent Ankünfte; +0,3 Prozent Übernachtungen) zu.

Auch die österreichischen Gäste sorgten für einen Zuwachs bei den Ankünften von 2,9 Prozent und bei den Nächtigungen von 3,2 Prozent. Nächtigungssteigerungen wurden im Tiroler Sommertourismus darüber hinaus bei den Gästen aus Dänemark (+5,3 Prozent), der Tschechischen Republik (+2,8 Prozent), den USA (+3,7 Prozent), Polen (+11,1 Prozent), Ungarn (+11,2 Prozent) und China (+29,8 Prozent) erzielt. Nächtigungsrückgänge mussten hingegen aus Italien (-3,5 Prozent), Belgien (-3,9 Prozent), Frankreich (-7,2 Prozent) und Großbritannien (-8,8 Prozent) hingenommen werden. (APA)