Solo von Mutters und Götzens
Von Peter Nindler
Mutters, Götzens – Heute wollen die Bürgermeister des Stubaitals und des westlichen Mittelgebirges in Axams über die weitere Vorgangsweise hinsichtlich der geplanten Skischaukel Schlick-Lizum-Mutterer-Alm beraten. Für die Landesregierung ist derzeit eine Seilbahn über das Ruhegebiet Kalkkögel von der Lizum in die Schlick nicht genehmigungsfähig, LH Günther Platter forderte zudem ein Finanzkonzept für die 100-Millionen-Investition. Subventionen vom Land schließt er aus.
Im Vorfeld der heutigen Sitzung sorgte der Axamer Bürgermeister und Planungsverbandsobmann Rudolf Nagl für Irritationen im westlichen Mittelgebirge. Für ihn ist lediglich die große Variante vorstellbar. Das wiederum stößt dem Mutterer Bürgermeister Hansjörg Peer sauer auf. „Das kann Nagl als Bürgermeister von Axams so sagen, aber nicht als Obmann des Planungsverbandes.“ Das Projekt Mutters-Lizum sei zwar im Zusammenhang mit dem Großraumskigebiet zu sehen, aber isoliert zu betrachten.
Laut Peer ist das 9,5 Millionen Euro teure Vorhaben bereits einreichfähig. „Die Planungen sind abgeschlossen, wir werden es in Kürze einreichen.“ Ausständig sei nur noch der finanzielle Feinschliff. „Dabei handelt es sich um ein Finanzierungsvolumen von zwei Millionen Euro. Hier gibt es aber auch intensive Gespräche mit der Stadt Innsbruck“, fügt Peer hinzu. Der Betreiber der Mutterer Alm würde sich mit einer Kapitalaufstockung beteiligen.
Für den Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer hat die Verbindung der Skigebiete Mutters/Götzens mit der Axamer Lizum ebenfalls Priorität. LH Günther Platter stellt zudem das Machbare in den Vordergrund. „Und machbar ist unser Projekt allemal“, so Peer.




