Baumgartners Sprung aus der Stratosphäre wieder auf Schiene
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Will mit seinem Sprung vier Rekorde gleichzeitig brechen: Baumgartner.
Foto: APA/RED BULL STRATOS/SVEN HOFFMA
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Wien – Das „Red Bull Stratos“-Projekt des österreichischen Abenteurers Felix Baumgartner ist wieder auf Schiene. Wie das Internetportal „Mail Online“ berichtet, wird Baumgartner „in den kommenden Monaten“ seinen Traum wahr machen und als erster Mensch aus 36 Kilometer Höhe gleitend im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. Red Bull verwies gegenüber der APA am Montagnachmittag auf eine Aussendung, die später erfolgen sollte.
Der Salzburger könnte damit gleichzeitig vier Rekorde brechen: die höchste bemannte Ballonfahrt, der längste freie Fall, die größte im freien Fall erreichte Geschwindigkeit und der höchste Absprung der Welt. Außerdem soll das Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse in der Raumforschung liefern. Mittels eines riesigen Helium-Ballons und einer speziellen Druckkapsel plant der 41-Jährige, 36 Kilometer über die Erde aufzusteigen, um danach im freien Fall innerhalb von 30 Sekunden auf mehr als Mach 1 zu beschleunigen.
Der Salzburger hat bereits eine ganze Reihe solcher Abenteuer hinter sich. 1999 sprang Baumgartner vom damals höchsten Gebäude der Welt, den Petronas Towers in Malaysia (452 Meter). Ebenfalls 1999 stürzte er sich von der Christus-Statue in Rio de Janeiro. Dabei schoss er in der Nacht vor dem Sprung mit einer Armbrust ein Seil über den Arm des Bauwerkes, um sich hoch zu hanteln. 2003 flog Baumgartner mit einem selbst entwickelten Karbonflügel von England über den Ärmelkanal nach Frankreich. Am 11. Dezember 2007 ließ sich der 38-Jährige als erster Mensch vom offiziell höchsten Gebäude der Welt, dem Wolkenkratzer „Taipeh 101“ in Taiwan, in 509 Meter Tiefe fallen. (APA)
aktualisiert: Mo, 06.02.2012 17:12





