07.02.2012, 14:36 
Konzert

Sölden will mit „Electric Festival“ juveniles Image aufpolieren

Sölden will sich offenbar in Sachen „Ski und Entertainment“ mit Ischgl matchen.
Lasershow beim „Electric Mountain“-Festival.
Foto: Ötztal Tourismus

Sölden – Vom 9. bis zum 21. April soll das „Electric Mountain Festival“ in Sölden die Gäste von morgen mit „Lifestyle und Entertainment“ für den Skisport gewinnen, sagte der Geschäftsführer der Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co KG, Jakob Falkner, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Diesjähriges Zugpferd soll der französische DJ David Guetta sein.

Neben weiteren Musikgrößen der DJ-Szene soll eine „außergewöhnliche Lasershow“ das Publikum begeistern, erklärte Oliver Schwarz, Geschäftsführer vom Ötztal Tourismus. Der Ort Sölden verzeichnete im Vorjahr rund 1,6 Millionen Nächtigungen. Wie sich die neue Marketingschiene zu Buche schlagen werde, wollte Schwarz nicht beziffern. Es gehe darum, Trends zu setzen und damit „nachhaltig Nächtigungen zu generieren“, argumentierte er. Ein weiterer Aspekt sei, die Zeit des Saisonausklangs zu attraktivieren.

Das Kernthema ist laut Falkner klarerweise der Sport, dennoch werde aber zunehmend wichtig, sich zu positionieren. Das „Electric Mountain Festival“ biete dabei eine Möglichkeit, sich zu unterscheiden und abzuheben, meinte er: „Besonders dadurch, dass wir DJ David Guetta gewinnen konnten“. Dies sei unter anderem dadurch gelungen, indem man ihm die „einzigartige Location“, die Gletscher Arena Sölden, schmackhaft gemacht habe.

Es soll kein einmaliger Event bleiben, sondern über Jahre hinweg etabliert werden. „Wir versuchen eine Kontinuität hineinzubringen und jährlich Größen anzubieten“, sagte Schwarz. Mit der Lasershow sollen die Berge „perfekt in Szene“ gesetzt werden. Beim Auftritt von DJ Guetta erwarten sich die Veranstalter 10.000 Besucher, für das gesamte Festival insgesamt rund 20.000. Da die Location Gletscher eine logistische Herausforderung bedeute, gehe aber Qualität vor Quantität. „10.000 Besucher kann man anständig rauf und runter bringen“, meinte Schwarz.

Bei Schlechtwetter wollen die Verantwortlichen auf den Ötztaler Outdoorpark „Area 47“ in Haiming ausweichen. Die Area 47 setze bereits seit zwei Jahren „erfolgreich“ auf den Trend „elektronische Musik“, sagte Geschäftsführer Hans Neuner.

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Di, 07.02.2012  14:36
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