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Denken statt handeln
Jahrelang wurde sie schöngeredet, die Millioneninvestition in die Mutterer Almbahn. Und damit nicht genug. Zuerst in die Axamer Lizum und dann rein in die Schlick – das war der (jüngste) Gipfel des touristischen Ausbautraums. Nun, da das Fundament all dieser Luftschlösser, die Mutterer Almbahn selbst, kurz vor der Insolvenz steht, wird wieder nur über rasche finanzielle Zuwendungen nachgedacht, anstatt sich grundsätzlicheren Überlegungen zu widmen. Zum Beispiel etwa, ob denn das Ganze überhaupt auf Dauer überlebensfähig sein kann. Nämlich ohne öffentliche Mittel! Der TVB Innsbruck kann aber nicht lange überlegen – er wird zahlen müssen. Denn ein Stillstand würde das stets gepushte Verbindungsprojekt in die Axamer Lizum zurück in die Steinzeit werfen. Findet sich aber nicht bald ein neuer Betreiber, wird auch dem TVB die Zusperrdebatte früher oder später nicht erspart bleiben.
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Publiziert am:
Do, 21.04.2011



