Hansimania und die ungewisse Zukunft
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Hansi Hinterseer wurde gestern trotz starker Regenfälle von Tausenden Fans empfangen. Im Schlepptau Tourismus-Obmann Christian Harisch (rechts) und Bürgermeister Klaus Winkler. Foto: Hofer
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Von Katharina Zierl
Kitzbühel – „Wenn der Herrgott auf uns schaut, dann gibt‘s diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr.“ Kitzbühels TVB-Obmann Christian Harisch wählte seine Worte an die Fans beim gestrigen traditionellen Abschluss der Fanwoche, dem Hinterseer-Empfang im Stadtzentrum, wohl mit Bedacht. Ist es doch nach wie vor fraglich, ob die zehnte Fanwoche von Hansi Hinterseer gleichzeitig auch die letzte in der Gamsstadt war. Schließlich sorgte die Forderung des Massenlieblings nach einem Zuschuss in der Höhe von einer halben Million Euro bereits Anfang der Woche für Aufsehen. Die Verhandlungen scheiterten. Einen Vertrag für nächstes Jahr gibt es bislang nicht – die TT berichtete.
Die Tausenden Fans jedenfalls ließen sich die ausgelassene Stimmung auch gestern beim Empfang ihres Lieblings nicht trüben. Weder von den Negativschlagzeilen der vergangenen Tage noch vom strömenden Regen. Die Woche wartete auch heuer wieder mit Rekordzahlen auf. Zur Wanderung kamen mehr als 10.000 Fans, die Konzerte am Freitag und Samstag wurden von jeweils 5000 Hansi-Fans besucht.
Ein Plus von 50.000 Nächtigungen soll das Spektakel für die Region bringen. Die direkte Wertschöpfung dürfte sich auf rund drei Millionen Euro belaufen. „Auch dieses Jahr war die Woche aus touristischer Sicht wieder großartig“, erklärt Harisch. Er will weiterhin alles daran setzen, die Hinterseer-Tage in Kitzbühel zu halten.
Allerdings sei dazu finanzielle Unterstützung von außen nötig. „Die Werbung durch Hansi Hinterseer ist ja nicht nur für Kitzbühel, sondern für ganz Tirol ein Riesengewinn“, erklärt Harisch. Darum hoffe er auch auf eine kräftige Beteiligung der Tiroler Werbung. „Wir als Tourismusverband können gewisse Summen allein einfach nicht stemmen“, sagt der TVB-Obmann.


