„Das ist zeitgemäße Werbung“
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Die leicht bekleideten Werbeträger auf den Innsbrucker RathausGalerien sorgen für Aufsehen.
Foto: REDAKTION
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Innsbruck – Die Weihnachtswerbung auf den Innsbrucker RathausGalerien sorgte in den vergangenen Tagen für Aufregung.
SP-Stadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter hatte sie als „absolut geschmacklos und abstoßend sexistisch“ bezeichnet. Ein Mädchen in Dessous, das unter dem Titel Fest der Liebe beim Öffnen der Glastüren „zerrissen wird“, war der Stadträtin ein Dorn im Auge. Pokorny-Reitter kündigte sogar an, gegen die Kampagne vorzugehen. „Ich habe die SPÖ-Frauen gebeten, eine Beschwerde beim Werberat einzubringen. Die Werbung soll entfernt werden“, machte die Stadträtin ihrem Ärger über die freizügigen Bilder Luft – die TT berichtete.
Jetzt meldet sich Peter Retter, Center-Manager der Rathausgalerien, zu Wort. „Es sollte schon klargestellt werden, dass es sich um zeitgemäße Werbung handelt, die in dieser Form schon längst zum Straßenbild unserer heutigen Zeit gehört“, sagt Retter.
Die abgebildeten Engel seien als Botschafter einer entspannten und weltoffenen Adventzeit zu verstehen, betont der Center-Manager. „Sie zeigen dabei Produkte, die in den Geschäften der RathausGalerien erworben werden können, und sollen zum Einkaufen einladen“, erklärt Retter. (TT)
aktualisiert: Mi, 07.12.2011 08:53




