Helmkamera entlarvte fahrerflüchtigen Snowboarder
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Unfallopfer Andreas M. (l.) mit dem Beweisvideo. Sein Sohn Dustin (r.) hat das Geschehene mit der Helmkamera gefilmt.
Foto: ZOOM-TIROL
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Schwendau - Vergangenen Montag krachte im Skigebiet „Horberg“ im Schwendau ein russischer Snowboarder in Andreas M., einen Skifahrer aus Deutschland. Der offenbar unverletzte Russe fragte zwar kurz ob alles in Ordnung sei, fuhr aber ohne eine Antwort des Deutschen abzuwarten weiter.
Der 58-Jährige erlitt bei dem Unfall Prellungen und Zerrungen an der Wirbelsäule, am Hals und in der Schulter. Er wurde zur Behandlung in die Sport Clinic Zillertal gebracht.
Tags darauf erstattete Andreas M. Anzeige gegen Unbekannt. Zufällig hatte sein Sohn Dustin den Unfall per Helmkamera aufgenommen. Bildabzüge dieser Videoaufzeichnung wurden von der Polizei daraufhin an die umliegenden Skigebiete versendet.
Am Donnerstag meldete sich schließlich eine Kassierin des Skigebiets Hintertuxer Gletscher und sagte, dass sich der Gesuchte vermutlich bei ihr an der Kassa befinde. Bis zum Eintreffen der Beamten konnte der Russe von ihr angehalten werden.
Die Auswertung seiner Skikarte brachte den Beweis, dass er sich tatsächlich zur fraglichen Zeit in der Nähe des Unfallorts befunden hatte. Daraufhin gab der 26-jährige sofort zu, an dem Skiunfall beteiligt gewesen zu sein. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. (TT.com)
aktualisiert: Fr, 03.02.2012 11:37


