Ringen um Bank-Gehälter, freie Bahn für Streiks
Wien, Innsbruck – Bereits heute Nachmittag steigen Kollektivvertragsverhandler bei den Banken wieder in den Verhandlungsring. Ursprünglich war erst der 28. Februar für die 3. Runde angesetzt. Die Gewerkschaft verstärkt nun den Druck: Sollte es heute kein akzeptables Angebot der Arbeitgeber geben, will sie zu weiteren gewerkschaftlichen Maßnahmen greifen. In Betriebsversammlungen in den Banken haben sich die Arbeitnehmervertreter schon grünes Licht dafür geholt.
Nach zwei Verhandlungsrunden hätten es die Arbeitgeber nicht einmal der Mühe wert gefunden, ein Angebot zu legen, kritisierte der Arbeitnehmer-Chefverhandler Wolfgang Heinz von der Bank Austria. Mitte Jänner waren die Gespräche für die 80.000 Beschäftigten aufgenommen worden. Eingangs forderte die Gewerkschaft 4,9 Prozent mehr ab 1. April, die Arbeitgeber lehnten das ab. (TT, APA)


