15.03.2012, 22:47  Aktualisiert: 16.03.2012, 08:39 
Mehr Glück als...

Irre Geisterfahrt im Roppener Tunnel ging glimpflich aus

Geistige Umnachtung oder Blackout? Die Geisterfahrt eines 53-Jährigen im Roppener Tunnel hätte böse ins Auge gehen können.
Ein 53-Jähriger sorgte für eine extrem gefährliche Situation im Roppener Tunnel, als er einfach umdrehte.
Foto: ZOOM-TIROL PRESSEFOTO

Roppen – Mitten in der Südröhre im Roppener Tunnel (in Fahrtrichtung Innsbruck) spielten sich am Donnerstagnachmittag Szenen ab, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Ein 53-jähriger in Deutschland lebender Mann aus Togo fuhr bis zur Nische 4 ordnungsgemäß durch den Tunnel, als er ohne jeden sichtbaren Anlass sein Auto in der Nische wendete und dann als Geisterfahrer durch den Tunnel unterwegs war.

„Wegen der Licht- und Hupsignale der entgegenkommenden Fahrzeuge wendete er erneut das Fahrzeug“, berichtet die Autobahnpolizei Imst. Der Mann setzt dann die Fahrt in der richtigen Fahrtrichtung fort. Bei der Ausfahrt Ötztal drehte er dann vorschriftsmäßig um und fuhr dann auf der A12 in Richtung Westen weiter.

Die alarmierte Streife der Autobahnpolizei Imst hielt den Mann am Westportal des Roppener Tunnels an. Dem Lenker wurde „die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein abgenommen“, beschreibt die Polizei ihre Sofortmaßnahen. Gegen den Mann wird Anzeige erstattet.

Dass nichts passiert ist, ist wohl ein glücklicher Zufall. (TT.com)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Do, 15.03.2012  22:47
aktualisiert: Fr, 16.03.2012  08:39
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