15.04.2012, 06:33  Aktualisiert: 15.04.2012, 14:04 
International

USA wollen weitere Lockerung in Chinas Währungspolitik

Der angekündigte Schritt ist für die USA nicht genug. Die Lockerung in der Währungspolitik reiche nicht aus.
Die Lockerung des streng regulierten Devisenhandels dürfte den Dauerstreit der Volksrepublik mit den USA entschärfen.
Foto: REUTERS

Cartagena - Die USA haben die Lockerung der chinesischen Währungspolitik begrüßt. Gleichzeitig betonten die Vereinigten Staaten, dass der angekündigte größere Spielraum des streng regulierten Devisenhandels noch nicht ausreiche. „Sie haben Fortschritte gemacht“, sagt der Berater von Präsident Barack Obama, Ben Rhodes, am Samstag am Rande des Gipfels der Americas in Kolumbien. „Davon würden wir gerne mehr sehen.“ China hatte zuvor mitgeteilt, die Handelsspanne für die Landeswährung Yuan zum Dollar ab Montag auf ein Prozent zu verdoppeln.

Analysten sehen in dem Schritt einen Hinweis darauf, dass sich die chinesische Wirtschaft in einer Abkühlung befindet und trotzdem robust genug ist, um lang angekündigte, strukturelle Reformen abfedern zu können.

Die Maßnahme dürfte den Dauerstreit der Volksrepublik mit den USA um den Wechselkurs vor dem IWF-Frühlingstreffen in der kommenden Woche entschärfen. Die USA werfen der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt vor, ihre Währung künstlich niedrig zu halten, um sich im weltweiten Handel Vorteile zu verschaffen. (APA/Reuters)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom So, 15.04.2012  06:33
aktualisiert: So, 15.04.2012  14:04
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