Radioaktives Material angeboten - Bande in Wien festgenommen
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Freitagmittag wurden die Männer filmreif verhaftet. Das angebliche radioaktive Material wurde in den mitgebrachten Behältnissen nicht gefunden.
Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
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Wien - Eine siebenköpfige Bande, die vorgeblich radioaktives Material zum Kauf anbot, ist am Freitag in Wien in einer spektakulären Aktion festgenommen worden. Die Männer hatten mit verdeckten Ermittlern des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) Verhandlungen aufgenommen und wurden von der Antiterroreinheit Cobra auf der Triester Straße in Wien-Favoriten aus den Autos geholt.
Die Männer, die aus der Slowakei und der Türkei stammen, hatten zwei Behältnisse in der Dimension einer größeren Getränkedose dabei, in denen sie vorgaben, das nukleare Material aufbewahrt zu haben. Dafür wollten sie einen Millionenbetrag kassieren, hatten sich aber als Verhandlungspartner verdeckte Ermittler ausgesucht. Einen entsprechenden Bericht der „Kronen Zeitung“ bestätigte das Innenministerium auf APA-Anfrage.
Freitagmittag wurden die Männer filmreif verhaftet: Auf der Triester Straße war die Bande in zwei Fahrzeugen unterwegs, die von der Cobra gestürmt wurden. Das angebliche radioaktive Material wurde in den mitgebrachten Behältnissen nicht gefunden, wie eine Erstmessung an Ort und Stelle und weitere Tests in einem Labor in Seibersdorf ergaben. Ein großangelegter Betrug wird deswegen nicht ausgeschlossen, wie aus Polizeikreisen zu erfahren war. (APA)
aktualisiert: So, 15.04.2012 13:28


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