Untreueverdacht: Grippemasken- Deal wird Fall für die Justiz
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Bei den Ermittlungen geht es um den Verdacht der Untreue, der Beihilfe zur Untreue sowie der „verbotenen Intervention“.
Foto: APA
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Wien - Die Beschaffung von Millionen Pandemie-Schutzmasken 2006 wird nun zu einem Fall für die Justiz. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe.
Die Korruptionsstaatsanwaltschaft hat von Amts wegen Untersuchungen eingeleitet. Im Zentrum stehen die damalige Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) und ihr Ehemann Alfons Mensdorff-Pouilly, der damals im Sold des deutschen Lieferanten Dräger stand. Es geht um den Verdacht der Untreue, der Beihilfe zur Untreue sowie der „verbotenen Intervention“ nach Paragraf 308 Strafgesetzbuch. Behördensprecher Erich Mayer gegenüber „profil“: „Wir prüfen den Sachverhalt.“
Unterdessen erheben Mitbewerber der damals beauftragten Konzerne Dräger und 3M schwere Vorwürfe gegen die damals im Ministerium Verantwortlichen. Rauch-Kallats Behauptung, dass damals nur diese beiden Unternehmen in der Lage gewesen seien, „ausreichend Masken zu liefern“, wird einhellig widersprochen. (tt.com, OTS)
aktualisiert: Sa, 21.07.2012 10:32


