21.07.2012, 10:52  Aktualisiert: 21.07.2012, 15:48 
Österreich

Reiseverkehr führte zu langen Staus in Tirol und Südtirol

Betroffen waren vor allem die Brennerautobahn, die Zillertal Straße und die Fernpass Straße.
Foto: APA/AKTIVNEWS/G.M

Salzburg/Innsbruck - In Tirol und Südtirol sind am Samstag die Nerven der Fahrzeuglenker auf den unterschiedlichsten Verkehrsrouten auf die Probe gestellt worden. Aufgrund von Verkehrsüberlastungen und einem Unfall kam es zu kilometerlangen Staus, beziehungsweise gab es für die Kolonnen nur schrittweises Vorankommen. Betroffen waren vor allem die Brennerautobahn nördlich (A13) und südlich (A22) der Staatsgrenze, die Zillertal Straße und die Fernpass Straße nach Bayern.

Geduld brauchten die Urlauber bereits in den Morgenstunden auf der A22 in Richtung Norden zwischen Rovereto Nord und Trient Süd. Dort wurde nach einem Unfall gegen 7.00 Uhr die Route gesperrt, die Kolonne wuchs daraufhin auf zwölf Kilometer an. Wegen Überlastung mussten sich die Verkehrsteilnehmer in Richtung Süden gedulden. Zwischen dem Brenner und Sterzing gab es nach Angaben der Verkehrsmeldezentrale Bozen bis zu sechs Kilometer Stau.

Der ÖAMTC meldete am Nachmittag schließlich die Blockabfertigung auf der Fernpass Straße (B179) im Bezirk Reutte in beide Richtungen. Fahrzeuge wurden auf Tiroler Seite bereits vor dem Lermooser Tunnel angehalten und auf deutscher Seite vor dem Grenztunnel Füssen in Bayern.

Nur langsam ging es auch auf der Strecke Richtung Zillertal voran. Besonders zwischen Stumm und Fügen gab es zähen Verkehr, Staugefahr war angesagt. Von Verkehrsüberlastung war auch die B161 (Pass Thurn Straße) zwischen Oberndorf und Kitzbühel in beide Richtungen betroffen.

Staus auch in Salzburg und Kärnten

Der Höhepunkt der Urlauberreisewelle vom Samstag dürfte laut ÖAMTC überschritten sein: In Salzburg haben sich am frühen Nachmittag auf der Tauernautobahn alle Staus wieder aufgelöst. Auch die Ausweichstrecke über den Radstädter Tauern (B99) - vor einer Baustelle bei Obertauern gab es zwischenzeitlich bis zu fünf Kilometer Stau - war gegen 14.30 Uhr wieder frei. „Der Verkehr fließt abschnittsweise aber weiterhin nur zäh“, sagte Barbara Kner von der ÖAMTC-Mobilitätsinformation gegenüber der APA.

Unverändert war hingegen die Situation auf der Karawankenautobahn (A11) in Kärnten: „Hier gibt es nach wie vor rund zehn Kilometer Stau Richtung Slowenien. Nachdem sich schon am Vormittag ein Unfall im Karawanken-Tunnel ereignet hat, ist am Nachmittag ein weiterer Unfall passiert.“ Laut ÖAMTC muss in den nächsten Stunden noch mit größeren Verzögerungen gerechnet werden. (APA)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Sa, 21.07.2012  10:52
aktualisiert: Sa, 21.07.2012  15:48
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