21.07.2012, 14:18 
Eurokrise

EZB-Präsident Draghi: Der Euro ist „absolut nicht“ in Gefahr

EZB-Präsident Mario Draghi sieht die Konjunktur in der Eurozone optimistisch.
Draghi sieht den Euro „absolut nicht“ gefährdet.
Foto: APA (Archiv/epa)/FREDRIK VON ERI

Paris - Der Euro ist nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi absolut nicht in Gefahr, auch wenn einige Analysten im schlimmsten Fall mit einem Zusammenbruch des Eurosystems rechneten. „Sie lassen das politische Kapital außer acht, das unsere politischen Führer in diese Union investiert haben und die Unterstützung der Europäer“, sagte Draghi in einem am Samstag veröffentlichten Interview der französischen Zeitung „Le Monde“. Er sehe den Euro „absolut nicht“ gefährdet.

Zugleich äußerte der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) die Ansicht, eine größere Finanz-, Haushalts- und politische Union in der Eurozone sei unumgänglich. Sie werde auch zu Bildung neuer supranationaler Institutionen führen.

Die Konjunktur in der Eurozone sieht Draghi optimistisch. Für sie als Ganzes sehe er nicht das Risiko einer Rezession. Das Wachstum werde sich zum Jahresende hin beschleunigen. (APA/Reuters)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Sa, 21.07.2012  14:18
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