Dicke Luft zwischen Fekter und FMA-Führung
![]() Foto: AP (Archiv/Hochmuth)/GEORG HOCHM
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Die Chefs der Finanzmarktaufsicht (FMA), Helmut Ettl und Kurt Pribil, sollen ins Radar von Finanzministerin Fekter geraten sein. Das schreibt der „Kurier“ am Sonntag. Dass Ettl (SP) und Pribil (VP) die Einlagensicherung für die Sektorbanken infrage stellten und der Ministerin damit in den Rücken gefallen seien, habe für einen gewissen Vertrauensverlust gesorgt.
Dass die FMA im Hintergrund gegenüber Brüssel auch noch Bedenken am Sanierungsmodell für die Volksbanken AG (ÖVAG) geäußert haben soll, wie das Blatt vermeldet, habe Fekter endgültig verärgert. Zugleich müsse sich die FMA die Frage gefallen lassen, warum sie zwei Jahre lang zugesehen habe, wie das Spitzeninstitut der Volksbanken an den Rand des Abgrunds gewirtschaftet worden sei. Bei der nächsten anstehenden Neubestellung der FMA-Führung, die durch den Ministerrat muss, ist laut „Kurier“ koalitionärer Wirbel vorprogrammiert.
Der aus der Notenbank kommende Ettl, dessen Vertrag Anfang 2013 ausläuft, gilt als der engste wirtschaftspolitische Berater von Bundeskanzler Faymann. Ettls Bestellung in den FMA-Vorstand sei sogar ein Thema bei der Regierungsbildung gewesen. Leichter wird es Fekter dem Blatt zufolge mit Pribil haben - ehemals Kabinettmitarbeiter von Ex-Kanzler Schüssel.
Fekter hat in der ÖVAG mit dem einstigen Vize-Chef der BAWAG, Stephan Koren (VP), ihren Wunschkandidaten für diese teilverstaatlichte Bank an die Spitze gesetzt. Er wäre, wie bekannt, viel lieber in die Nationalbank gegangen, deren Direktorium Ende August 2013 ausläuft.


