Obama greift Romney wegen Steuerplänen an
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US-Präsident Barack Obama.
Foto: AP
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Windham - Im Kampf um das Weiße Haus hat Amtsinhaber Barack Obama seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney wegen der geplanten Steuerpolitik angegriffen. Würden die milliardenschweren Steuerkürzungspläne von Romneys Vize Paul Ryan umgesetzt, werde Romney selbst nur noch „jedes Jahr weniger als ein Prozent Steuern zahlen“, sagte Obama am Samstag im US-Bundesstaat New Hampshire, wo er auf Wahlkampftour war. „Und jetzt kommt der Knaller: Er erwartet von Euch, dass Ihr die Zeche zahlt“, sagte er an die Zuhörer gerichtet.
„Herzstück des gesamten Wirtschaftsplans meines Gegners ist eine erneute fünf Billionen Dollar (4,05 Billionen Euro) schwere Steuersenkung“, sagte Obama, der sich Anfang November zur Wiederwahl stellt. „Vieles von dem geht an die reichsten Amerikaner.“
Der Präsident fordert von Romney, einem früheren Finanzinvestor, regelmäßig, seine Steuerbescheide vollständig offenzulegen. Romney hatte die Debatte um seine Steuerunterlagen am Donnerstag als „kleinlich“ kritisiert und erklärt, in den vergangenen zehn Jahren immer einen Satz von mindestens 13 Prozent gezahlt zu haben. Er sperrte sich aber weiter gegen eine umfassende Veröffentlichung von Dokumenten, die diese Aussagen untermauern würden. (APA/AFP)

