28.08.2012, 10:38  Aktualisiert: 28.08.2012, 11:33 
Soziales Netzwerk

Aus nach zwei Jahren - Diaspora-Gründer geben auf

Die Social Media-Platform Diaspora soll künftig der Community gehören. Die Gründer wollten ursprünglich gegen Facebook antreten.
Auf ihrem Blog gaben die Diaspora-Gründer am Montag die neuen Verhältnisse bekannt. Nun regiert die Community.
Foto: Screenshot

New York – „Diaspora“ Will Now Be A Community Project“, titelten die Verantwortlichen der Social Media-Plattform am Montag auf ihrem Blog. Diaspora soll der Community gehören. Damit geben die Gründer, vier New Yorker Studenten, ihr Ziel auf, Facebook ernsthaft Konkurrenz zu machen. Nach nur zwei Jahren!

Die vier New Yorker hatten das Projekt im Sommer 2010 gestartet. Auf Kickstarter sammelten sie 10.000 Dollar, um gemeinsam mit anderen Programmierern an der Open Source Plattform zu arbeiten. Das Projekt sollte eine Alternative zu Facebook werden. Inzwischen hat das Unternehmen rund 200.000 Dollar Spendengelder von Usern gesammelt. Was damit nun geschehen soll, ist noch unklar. Diaspora soll laut Gründer-Angaben jedenfalls von einem Community-Manager begleitet werden.

Die Gründer selbst wollen sich laut dem Tech-Portal Gulli.com um eigene Web-Projekte kümmern, wie beispielsweise den Meme-Generator Makr.io. Während viele User die Gründer für ihren Rücktritt kritisieren, sehen diese eine neue Chance für die Plattform. In einem Newsletter erklärten sie laut Gulli.com, dass man nicht abwarten könne, „was die Community künftig ohne die Beteiligung der Gründer auf die Beine stellen wird“. (tt.com)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Di, 28.08.2012  10:38
aktualisiert: Di, 28.08.2012  11:33
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