Hundehalterin wehrt sich: „Nachbarn terrorisieren uns“
Buch – „Das lassen wir uns nicht länger gefallen. Wir werden rechtliche Schritte wegen Rufschädigung einleiten“, sagt jene Bucherin, die mit ihrem Freund zusammen den Hund hält, der laut Informationen der Nachbarn die Anrainer in Angst und Schrecken versetzt (die TT berichtete).
„Die Nachbarn terrorisieren uns seit zwei Jahren wegen des Hundes. Eine Frau macht mit Unterschriften gegen uns mobil, hat aber noch nie mit mir geredet“, sagt die Hundehalterin. Der Hund sei gerade zwei Jahre alt geworden und halt jung und ungestüm gewesen. „Er ist nicht aggressiv und hat noch nie jemanden gebissen.“ Den Vorwurf der falschen Hundehaltung weist sie ebenfalls zurück. „Wenn wir arbeiten, ist er mitunter in unserer Wohnung und geht von dort auf den Balkon. Ansonsten ist er im Garten an einer Leine. Und da braucht er keinen Maulkorb“, sagt sie. Zudem gebe es einen Zwinger im Garten. Zum Gassigehen würde man inzwischen woanders hinfahren wegen der Nachbarn. Dass der Hund freilaufend letzten Samstag einen Mann mit zwei Kindern attackiert haben soll, bestreitet die Frau: „Der Hund hat unser Grundstück nicht verlassen.“ Die Mutter der beiden Kinder behauptet das Gegenteil: Der Hund sei sehr wohl auf der anderen Straßenseite gewesen. Ihr Mann habe Anzeige gegen den Hundehalter erstattet. Erst danach sei der Zwinger errichtet worden. (ad)


