Indonesien trauert um Opfer der Anschläge von Bali im Jahr 2002
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Ein balinesischer Polizist steht Wache am Bali Bombing memorial Monument in Kuta, dort wo 2002 rund 200 Urlauber und Einheimische durch Bomben getötet wurden.
Foto: EPA
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Bali - Auf den Tag genau zehn Jahre nach den Terroranschlägen auf der Ferieninsel Bali hat Indonesien der mehr als 200 Toten gedacht. Angehörige der Opfer und Überlebende der Anschläge versammelten sich am Freitagmorgen in Jimbaran unweit des Ortes der Anschläge.
„Wir sind heute hier, um zu zeigen, dass wir gegen den Terrorismus zusammenstehen“, sagte vor mehreren hundert Menschen der australische Geistliche Ian Whitley, der während des Dramas vor zehn Jahren den Menschen beigestanden hatte.
Bei den Bombenanschlägen der islamistischen Gruppe Jemaah Islamiyah in einem Nachtclub und einer Bar am 12. Oktober 2002 waren 202 Menschen getötet worden, unter ihnen 88 Australier, sechs Deutsche und mehrere Franzosen. Aus Angst vor möglicherweise neuen Anschlägen waren zu der Gedenkfeier am Freitag mehr als 2.000 Polizisten und Soldaten auf der Urlaubsinsel im Einsatz. (APA/AFP)


