Bundesheer - Darabos trotz neuer Umfragen optimistisch
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Von ihm in Auftrag gegebene Umfragen wiesen auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin, sagte Darabos.
Foto: REUTERS
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Wien/Washington - Ungeachtet neuer Umfragen, die darauf hindeuten, dass die Österreicher im Moment eher leicht zur Beibehaltung der Wehrpflicht tendieren als für ihre Abschaffung einzutreten, ist Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) optimistisch, dass die Volksbefragung am 20. Jänner in seinem Sinne ausgehen wird. „Ich habe das Gefühl, dass das gewinnbar ist - aber es ist natürlich noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten“, sagte Darabos am Sonntag in Washington auf eine entsprechende Frage der APA. Dabei werde es vor allem auf die „Endphase“ nach Weihnachten ankommen.
Von ihm in Auftrag gegebene Umfragen wiesen auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin, sagte Darabos. Die jüngere Bevölkerung, vor allem junge Männer unter 30, seien demnach klar für eine Abschaffung, während in der älteren Bevölkerung eine eher abwartende und ablehnende Haltung vorhanden sei. Es gehe um eine sachliche Auseinandersetzung, betonte der Minister.
„Was mich stört, ist, dass man versucht, vor allem mich immer wieder auf Nebenschauplätze zu führen, dass es dann nicht mehr um die Sache geht, sondern, wer unterstützt etwas.“ Er sei froh, dass er in einer demokratischen Republik lebe, wo das Primat der Politik nach wie vor gelte. „Ich habe nichts gegen freie Meinungsäußerung, aber ich mache mir schon ab und zu Gedanken, ob diese Äußerungen in der Öffentlichkeit wirklich zweckmäßig sind - ohne, dass ich da jetzt irgendjemanden einschränken möchte“, so Darabos.
Darabos hält sich derzeit zu einem bilateralen Arbeitsbesuch in den USA auf. Am Montag trifft er in Washington mit seinem US-Amtskollegen Leon Panetta und Vizeaußenminister William Burns zusammen. (APA)


