31.10.2012, 11:27  Aktualisiert: 31.10.2012, 14:51 
Zweite Spur

ASFINAG behebt Nadelöhr am Autobahn-Knoten Innsbruck-Amras

Weniger Staus, mehr Verkehrssicherheit und vor allem Nervenschonung für die Autofahrer: Das verspricht sich die ASFINAG von der zweiten Spur beim Autobahn-Knoten Innsbruck-Amras in Fahrtrichtung Kufstein. Im November wird die zweite Spur freigegeben.
Der alltägliche Stau am Knoten Innsbruck-Amras sollte bald Geschichte sein.
Foto: Thomas Boehm / TT
     
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Eckdaten des Projekts:

• 4,9 Millionen Euro Investition

• täglich 35.000 KFZ

• ca. 2000m³ Beton

• ca. 1.000 to Stahl

• ca. 3.500 m² Ansichtsfläche Stützmauer

• ca. 15.000 m Anker

• ca. 3.500 m² Spritzbetonsicherung

• ca. 10.000 m³ bewehrte Erde

• ca. 10.000m² Asphalt

Innsbruck – Es wurde inzwischen schon zur Gewohnheit für viele Tausend Pendler – und eigentlich für jeden, der in den frühen Morgenstunden in Richtung Kufstein am Knoten Innsbruck-Amras auf der Autobahn vorbei musste. „Stau vor der Einhausung Amras“, hieß es im Verkehrsfunk auf Life-Radio all morgendlich. Und die obligatorische Wartezeit sparten sich gerade Pendler von ihrem wohlverdienten Schlaf ab.

Im Laufe des November sollten ein paar Minuten mehr Schlaf möglich sein. Denn die ASFINAG hat in den vergangenen Wochen 4,9 Millionen Euro investiert, um das Nadelöhr an dieser Stelle zu beheben. Und dann – im Laufe des kommenden Monats – kann hier der Verkehr auf zwei Spuren „rollen“. Voraussichtlich sollte die zweite Spur – laut dem verantwortlichen Bauleiter für die Leitschienenmontage – am 9. November fertiggestellt sein.

„Mehr Kapazität bedeutet eine Reduktion von Staus in den Morgenstunden und damit eine wesentliche Erhöhung der Verkehrssicherheit für täglich 35.000 Verkehrsteilnehmer“, gab sich Klaus Fink, Geschäftsführer der ASFINAG Alpenstraßen GmbH am Mittwoch optimistisch.

Eine zusätzliche Fahrspur beseitigt in Kürze die seit Errichtung des Autobahnknotens bei Innsbruck-Amras bestehende einspurige Engstelle. Mit der Freigabe der neuen Einbindung der Südtangente „schaffen wir mit kleinräumigen Maßnahmen ein Maximum an Verbesserungen“, sagte Fink. (tt.com)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Mi, 31.10.2012  11:27
aktualisiert: Mi, 31.10.2012  14:51
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