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Letztes Update am APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe

Weihnachten

Christbaum-Styling mit klassischen Formen und neuen Materialien

Der Baumbehang ist relativ trendfrei mit viel Tradition.

Wien – Wie soll er aussehen, der Christbaum im Jahr 2012? „Trends sind gerade bei diesem traditionellen Fest nicht so wichtig“, stellte Edith Westermayer von der Gartengestaltungsfirma Lederleitner im APA-Gespräch fest. Denn Weihnachten ist ein emotional besetztes Fest, das von Erinnerungen an die eigene Kindheit zehrt. Und so gibt es vielfach „die traditionellen Gestalter, die den Schmuck immer wieder verwenden“. Tendenzen seien aber durchaus feststellbar, wie etwa weniger Schlichtheit beim Behang.

„Klassische Formen mit neuen Materialen sorgen hier für Leichtigkeit“, etwa wenn die althergebrachte Walnuss mit einer porzellanartigen Oberfläche bedacht wird, berichtete Westermeyer. „Strohsterne und goldene Nüsse sind ‚out‘“: Wem der Landhaus-Stil sympathisch ist, der greift auch hier zu hochwertiger Eleganz. Die Farben Rot und Gold in Kombination seien dabei kein Thema mehr, Rot solo hingegen als traditionelle Weihnachtsfarbe sehr wohl.

Der Trend zum Glasschmuck am Nadelzweig ist nach wie vor ungebrochen, etwa in Form von Nüssen. Auch die Vogelwelt findet ihren Weg auf den Baum, etwa in Form von grauen Flamingos und allgemein aus Porzellan und mit Federn ausgestattet. Die Kugeln fehlen natürlich nicht und präsentieren sich matt bis glänzend.

Mit den Farben Weiß und Silber gibt es auch eine eher dezente Linie, während im Gegensatz dazu Muffin- und Cupcake-Behänge dem Christbaum eine bunte bis leicht kitschig anmutenden Note geben. Weiterhin beliebt sind Maschen aus hochwertigen Materialien.

Es gehe grundsätzlich darum, dem Baum einen gewissen „Zauber“ zu verleihen und dabei auf allzu große Schlichtheit zu verzichten. Das Christbaumstyling ist jedenfalls immun gegen die allgegenwärtige Schnelllebigkeit und „eines der wenigen Dinge, wo nicht jedes Jahr ein neuer Trend vorherrscht“, so Westermayer. (APA)