Mindestens zehn Tote und 46 Verletzte bei Bombenserie im Irak
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Irakische Sicherheitskräfte bewachen eine Prozession schiitischer Pilger in Baghdad.
Foto: EPA
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Bagdad - Bei einer Serie von Bombenanschlägen sind am Montag im Irak unterschiedlichen Angaben zufolge mindesten zehn Menschen getötet und 46 verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. Bei den Opfern handelte es sich großteils um Sicherheitskräfte und Schiiten. In Mussayab südlich von Bagdad wurden sieben Personen, die alle derselben Familie angehörten, getötet. Auch in Hilla und der nordirakischen Stadt Kirkuk gab es Opfer, bei einem Attentat auf einen Politiker in der Provinz Diyala starb ein Wachmann.
In der Stadt Hilla, wo Schiiten die Mehrheit stellen, explodierte am frühen Morgen eine Autobombe nahe des Konvois des Provinzgouverneurs. Der Politiker sei nicht zu Schaden gekommen, erklärte die Polizei, allerdings sei mindestens ein Mensch getötet worden. 17 Menschen hätten Verletzungen erlitten. In Kirkuk starben zwei Polizisten, als sie versuchten, eine Bombe zu entschärfen.
In Diyala verübten Extremisten ein Attentat auf einen Politiker, der für die Versöhnung zwischen den Volksgruppen zuständig ist. Der Berater für nationale Versöhnung in der Provinz Diyala, Khalid al-Lahibi, sagte der irakischen Nachrichtenagentur Sumeria News, mehrere bewaffnete Männer hätten Montag früh das Feuer auf die Straßensperre vor seinem Haus südlich der Stadt Baquba (Bakuba) eröffnet. Ein Wächter wurde getötet. Zwei Wachleute kamen schwer verletzt in ein Krankenhaus. (APA/dpa/Reuters/AFP)
aktualisiert: Mo, 31.12.2012 11:07


