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Ivanschitz zu Levante: Wechsel war „lang gehegter Traum“

Darüber spekuliert wurde bereits: Am Wochenende hat UD Levante die Verpflichtung von Andreas Ivanschitz offiziell verkündet.

Wien - Andreas Ivanschitz hat nach seinem Abschied aus Mainz einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der ÖFB-Teamspieler wird künftig in der spanischen Primera Division für UD Levante spielen. Dies gab der Tabellenelfte der abgelaufenen Meisterschaft am Samstag auf seiner Homepage bekannt.

Ivanschitz ist am Sonntag zum medizinischen Test bei seinem neuen Club UD Levante nach Valencia gereist. Danach wird der Mittelfeldspieler beim spanischen Verein einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr unterschreiben. Bei Levante soll der 29-Jährige offenbar den zum großen Lokalrivalen Valencia abwandernden Michel Herrero ersetzen.

Ivanschitz freut sich auf die neue Herausforderung, die Primera Division hält er für „eine der stärksten Ligen der Welt“. „Ich war immer ein Riesenfan des spanischen Fußballs, und es war ein lang gehegter Traum, einmal in der Liga des Weltmeisters zu spielen“, erklärte der 29-jährige Burgenländer. „Die Aussicht auf Spiele gegen Real Madrid oder Barcelona und Duelle mit Weltstars wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo oder Neymar sind eine Extra-Motivation.“

Ivanschitz kommt ablösefrei vom deutschen Bundesligisten FSV Mainz 05, bei dem er nach vier Jahren keinen neuen Vertrag mehr erhalten hatte. Davor hatte der frühere ÖFB-Kapitän auch drei Jahre für Panathinaikos Athen gespielt, Levante ist seine dritte Auslandsstation. „Es gab auch einige interessante Anfragen aus Deutschland“, versicherte Ivanschitz. „Ich habe mich für Levante entschieden, weil sich der Club sehr um mich bemüht hat.“

Der Lokalrivale von Valencia CF hatte zuletzt das Europa-League-Achtelfinale erreicht, für die kommende Spielzeit aber die internationalen Startplätze verpasst. Nach der Trennung von Juan Ignacio Martinez befindet sich der Club im Moment auf Trainersuche. Bekannteste Spieler sind der italienische Stürmer Roberto Aquafresca, Ex-Teamverteidiger Juanfran, Routinier Jose Barkero oder der Deutsche Christian Lell.

„Levante ist ein aufstrebender Verein. Ich möchte mithelfen, gemeinsam mit dem Club den nächsten Schritt zu machen“, sagte Ivanschitz. „Das Engagement bei einem Verein wie Levante ist auch wichtig für meine großen Ziele mit der Nationalmannschaft - die WM 2014 und die EM 2016.“ Trainingsstart im Norden Valencias ist Mitte Juli. Der Name Levante tauchte schon im Vorfeld des WM-Qualifikationsspiels gegen Schweden in den Medien auf. (APA)