Zwei Rekord-Boulder locken nach Galtür
Von Kathrin Siller
Galtür – Auf 2000 Metern Seehöhe, am Fuß der Ballunspitze in Galtür, ist in den letzten Jahren der Silvapark, eines der besten Bouldergebiete Tirols, entstanden. Seit dem heurigen Jahr gilt es erstmals als offizielles Gebiet.
Bouldern, das seilfreie Klettern in Absprunghöhe, hat sich in den letzten Jahren zu einer Trendsportart entwickelt. Denn alles, was man dafür braucht, sind Kletterschuhe und eine Matte, die unter dem Felsen platziert wird.
Im Silvapark stehen den Kletterern nun 200 Boulderprobleme in acht verschiedenen Sektoren zur Verfügung. Und zwar in allen Schwierigkeitsgraden, was das Gebiet auch für Kinder bzw. Anfänger interessant macht.
Mit „Memento“ oder „Anam Cara“ hat der Tiroler Profi-Boulderer Bernd Zangerl im Silvapark aber mit dem Schwierigkeitsgrad 8c auch zwei der schwersten Boulderrouten der Welt entwickelt. Zangerl, der 2003 vom Climbing Magazine zum „Boulderer of the Year“ gewählt wurde, hält den Silvapark sogar für eines der besten Sommerbouldergebiete des Alpenraums.
Ausgangspunkt ist die Bergstation der Birkhahnbahn (einfache Bergfahrt; 5 €, Sommersaisonkarte: 40 €). Von dort erreicht man in 20 Minuten die Felsen.
Für die zweite Zustiegsvariante ist eine kleine Wanderung erforderlich: Man startet vom Parkplatz an der Abzweigung Kopsstraße – Alpkogel (bei der Fluchthornalm) und spaziert in 30 Minuten ins Gebiet. Im Juli erscheint der Führer „Alpen En Bloc“ (Florian Wenter & Lorenz Delago, Panico Alpinverlag) mit allen Routen. Infos auch unter www.silvapark.at.


