Im Laufschritt eine Stadt beleben
Ergebnisse
Hauptlauf 2011, (10 km): Herren:
Von Ursula Pichler
Innsbruck – Schon zur Mittagszeit schäumte das Menschen-Gewusel in der Maria-Theresien-Straße über. Neben den städtischen Sonnenanbetern und Samstagshoppern flutete eine Kinderschar das Herz von Innsbruck. Bereits beim Sparefroh-Familienlauf, dem Auftakt zum diesjährigen Stadtlauf, hielten sich die Hauptdarsteller an das Motto „Stadtlauf tut gut“. Nicht nur den blitzblauen Teilnehmer-T-Shirts war dieser Spruch zu entnehmen, auch den strahlenden Kindergesichtern. „Ich freue mich voll darauf, mit meiner Schulklasse an den Start zu gehen“, erklärt Benjamin Platterer. Das Miteinander-Laufen steht für den 11-Jährigen klar im Vordergrund.
„Genau darum waren wir bemüht“, bestätigt Jane Kathrein vom Organisationsteam. Bei den Kleinsten gab es keine Zeitnehmung, Von dem gedämpften Startschuss ließen sich Eltern und Kinder nicht aus der Ruhe bringen und absolvierten gemütlich die ersten 500 Meter des Stadtlaufs. Zur Belohnung gab es eine Tonmedaille vom Töpferstudio Kathrein.
Im Laufe des Nachmittags steigerte sich nicht nur die Kilometeranzahl, sondern auch die Motivation. Professionelles Aufwärmen war bereits bei den Jugendklassen zu beobachten. Kurz vor 18 Uhr war die Innsbrucker Innenstadt dann endgültig mit Laufschuhträgern aller Altersklassen übersät. 2399 Starter waren es insgesamt. Beim Hauptlauf galt es noch einmal 10 Kilometer quer durch Innsbruck zu bewältigen. Am schnellsten auf dem heißen Asphalt waren Benjamin Kemboi und Veronica Cheboi (beide KEN). Auch beim Hauptlauf standen das Miteinander und die Freude an der Bewegung im Vordergrund. Ein Motto, das bis in die späten Abendstunden bei Konzerten und Siegerehrungen über den Dächern von Innsbruck schwebte. Es war ein Lauf-Tag, der die Stadt belebte.



