02.02.2012, 15:41  Aktualisiert: 02.02.2012, 15:49 
Tiere

Murmeltier „Phil“ hat gesprochen: Winter bleibt noch sechs Wochen

Jedes Jahr schauen alle gespannt nach Punxsutawney: Murmeltier „Phil“ wird aus seinem Bau geholt und sagt das Wetter voraus. Heuer meint das Tier, der Frühlöing lässt noch auf sich warten.
Und jährlich grüßt das Murmeltier: Dieses Jahr hat „Phil“ seinen Schatten gesehen. Das heißt, der Winter bleibt noch sechs Wochen.
Foto: EPA

Punxsutawney – Murmeltier „Phil“ meint es dieses Jahr leider nicht gut: Der Schatten des kleinen Nagers in Punxsutawney (Bundesstaat Pennsylvania) wies am Donnerstag auf sechs Wochen mehr Winter hin. Wie jedes Jahr am 2. Februar, dem traditionellen „Groundhog Day“ (Murmeltiertag), diente das Pelztier als Wetterfrosch. Nachdem „Phil“ im vergangenen Jahr ein baldiges Winterende prophezeit hatte, verkündete er jetzt, dass der Frühling noch eine Weile auf sich wartenlassen wird.

„Phil“ wurde traditionsgemäß bei Sonnenaufgang aus seinem Bau in einem Wäldchen bei Punxsutawney geholt. Die Regel lautet: Sieht Phil seinen Schatten und zieht sich erschrocken zurück, müssen sich die Menschen auf sechs Wochen mehr Winter einstellen. Sieht er ihn nicht, weil der Himmel bewölkt ist, dann liegt Frühling in der Luft.

Freilich konnten sich viele Amerikaner bisher nicht über eisige Temperaturen beklagen. So zeigte sich der Winter in weiten Teilen der Ostküstenstaaten ungewöhnlich milde. Während derzeit in Österreich bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad gefroren wird, kletterte etwa am Mittwoch in New York die Quecksilbersäule auf 17 Grad. (APA/dpa)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Do, 02.02.2012  15:41
aktualisiert: Do, 02.02.2012  15:49
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