17.07.2012
Österreich

700 Euro-Blüten in Tirol entdeckt

Wien – Der Euro ist eine sichere Währung – zumindest was die Fälschungssicherheit der Euro-Banknoten betrifft. Im 1. Halbjahr wurden im Euroraum 251.000 gefälschte Scheine aus dem Verkehr gezogen, im Vorjahreszeitraum waren es noch fast 300.000 gewesen, im 1. Halbjahr 2009 mehr als 400.000. Insgesamt sind etwa 14,6 Mrd. Euro-Banknoten im Umlauf.

In Österreich sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 2951 Euro-Fälschungen entdeckt worden, um knapp 300 mehr als im ersten Halbjahr 2011. Der dadurch verursachte Schaden beträgt 202.310 Euro, um 7,4 % mehr als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Das gab die Nationalbank bekannt.

89 Prozent der Fälschungen waren 50-, 100- und 20-Euro-Banknoten. Fast die Hälfte der „Blüten“ wurde in Wien (25 %) und Tirol (23 % oder mehr als 700 Stück) sichergestellt. Trotz des Anstiegs bleibe Österreich eines der Länder mit dem geringsten Falschgeldaufkommen im Euroraum. Österreichs Anteil an den Fälschungen liegt demnach bei 1,2 Prozent. Die Notenbank veranstaltet auch heuer wieder bundesweit Schulungen. (TT)

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Di, 17.07.2012
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