„Wir können auch anders!“ - Jungbauern ziehen blank
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Auch zwei Tiroler, Caroline und Johannes, werden im Jungbauernkalender 2013 zu sehen sein. Auch die Jungbauern aus anderen Teilen Österreichs machten beim Fotoshooting eine gute Figur (siehe Fotostrecke).
Foto: Jungbauernkalender 2013
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Der Jungbauernkalender 2013 ist ab 4. Oktober um 27 Euro – für Mitglieder des Bauernbundes um 25 Euro - erhältlich (zuzüglich Versandspesen). Weitere Informationen und Online-Bestellungen sind ab sofort unter www.jungbauernkalender.at möglich.
Wien – Durchtrainierte Oberkörper, endlos lange Beine und keinerlei Allüren: Der österreichische Landwirtschafts-Nachwuchs kann sich durchaus sehen lassen und will dies auch zeigen. Die ganz besonders Feschen haben es auch heuer wieder in den Jungbauernkalender 2013 geschafft, dessen Protagonisten am Dienstag bei einem Presse-Fotoshooting am Wiener Stadtrand vorgestellt wurden. „Wir können auch anders“, meinte die 28-jährige Tirolerin Caroline, die von der „lustigen, ganz neuen Erfahrung“ schwärmte, aber trotzdem keinerlei Ambitionen an den Tag legen wird, auf lebende Kleiderpuppe umzusatteln.
Die wetterfesten Kurzzeit-Models zeigten sich zwar begeistert von dem Ausflug in die Welt des Blitzlichtgewitters, keines von ihnen scheint aber derart Blut geleckt zu haben, dass sich ein vermeintlich neuer Traumjob aufgetan hätte. „Lässig“ nannte etwa Johannes aus Tirol die Arbeit an den Aufnahmen, die ihm „sehr viel Spaß gemacht“ haben. Auch ein Grund für seinen Schritt vor die Linse: „Dass die Leute was zum Reden haben.“ Von prächtigem Wuchs ist in seiner Familie nicht nur der Hoferbe, das sind auch die Bäume: Seine Eltern betreiben eine Nebenerwerbs-Forstwirtschaft und Gastronomie samt Zimmervermietung. Er bedauert das teils schlechte Image seiner Berufsgruppe in der Öffentlichkeit und meint, seine Kollegen und er würden „generell unterschätzt“.
Heuer steht die Edition unter dem Motto „Bäuerliches Kulturgut“ und will echt und authentisch die schönsten und sinnlichsten Seiten des heimischen Landlebens zeigen. Technik tritt sowohl bei der Damen-als auch der Herrenausgabe in den Hintergrund. Die optisch ansprechendsten heimischen Nachwuchs-Farmer sind seit 2001 im österreichischen „Jungbauernkalender“ rund ums Jahr zu bewundern. Wer welchen Monat ziert, dürfen sich die Sujets dabei nicht aussuchen - jeder halt allerdings Präferenzen, meist angelehnt ans eigene Wiegenfest. Die oberösterreichische BWL-Studentin Birgit allerdings wünscht sich den Juni, weil ihr Bruder, der Hoferbe, dann seinen 30. Geburtstag feiert. (APA)
aktualisiert: Di, 17.07.2012 16:45


